Du willst die Grundlagen zur richtigen Brillenreinigung verstehen?
Hier findest du alle Antworten: EYESHAKER FAQ
1. Warum eine Brille schneller altert als erwartet
Du hast mehrere Hundert Euro für deine neue Brille ausgegeben. Schönes Design, perfekte Verglasung, Anti-Reflex-Beschichtung inklusive. Ein Jahr später schaut dich dieselbe Brille trüb und zerkratzt aus dem Spiegel an.
In vielen Fällen liegt die Ursache in der Art der Reinigung.
2. Die Beschichtung ist empfindlicher, als sie aussieht
Moderne Brillengläser sind mit mehreren hauchdünnen Schichten überzogen. Die bekannteste ist die Anti-Reflex-Beschichtung — sie sorgt dafür, dass kein Licht von den Gläsern zurückgeworfen wird und dein Gegenüber deine Augen sieht, nicht seine eigene Spiegelung.
Diese Schichten sind sehr dünn. Du reinigst also eine Oberfläche, die mehr Aufmerksamkeit verlangt als eine Fensterscheibe. Beschichtung und Abrasionsfestigkeit von Brillengläsern sind in den Normen ISO 8980-4 und ISO 8980-5 beschrieben.
3. Was die Oberfläche belastet
- Hemd, T-Shirt und Taschentuch
Das Erste, was die meisten instinktiv tun, wenn die Brille schmutzig ist: am nächsten Stoff wischen. Das ist bequem und schnell, für die Oberfläche aber ungünstig. Selbst weiches Baumwollgewebe hat unter dem Mikroskop eine raue, faserige Oberfläche. Zusammen mit Schmutzpartikeln auf Glas und Stoff kann das die Beschichtung bei häufiger Anwendung belasten. Einzeln fällt das nicht auf, über Monate kann es sichtbar werden.
- Alkohol, Haushaltsreiniger und Co.
Viele greifen zu Desinfektionsmittel, Glasreiniger oder Spülmittel. Das liegt nahe, ist aber oft nicht die bessere Wahl. Viele dieser Produkte enthalten Lösungsmittel, die Beschichtungen anlösen können. Bei häufiger Anwendung kann sich die Beschichtung stellenweise lösen — sichtbar als irisierende, fleckige Optik.
- Hitze
Sommerhitze im Auto, heißes Wasser beim Abspülen, die Sauna: Wärme kann das Brillenglas minimal ausdehnen. Die Beschichtung dehnt sich mit, nicht immer im gleichen Tempo. Mit der Zeit können dadurch winzige Haarrisse im Schichtgefüge entstehen, sichtbar als feine, spinnennetzartige Zeichnung auf den Gläsern.
- Kosmetik und Fingerabdrücke
Sonnencreme, Foundation, Haargel — das alles landet früher oder später auf den Gläsern. Diese Substanzen können Beschichtungen bei längerem Kontakt belasten. Fingerabdrücke bestehen aus Fett und Salzen, die auf der Oberfläche bleiben, wenn sie nicht regelmäßig entfernt werden.
4. Was das für die Sehqualität bedeutet
Eine beschädigte Beschichtung ist nicht nur ein optisches Thema. Trübe oder zerkratzte Gläser streuen Licht, statt es zu bündeln. Kontraste wirken flacher, Blendungen nehmen zu, die Augen müssen mehr arbeiten. Wer empfindlich ist, merkt das oft als Ermüdung am Ende eines langen Tages.
Dazu kommt der Hautkontakt: Gestell und Nasenpads liegen den ganzen Tag auf der Haut. Dort sammeln sich Hautfett und Rückstände von Pflegeprodukten, wenn sie nicht regelmäßig entfernt werden.
5. Wie du die Oberfläche schonst
Die einfache Antwort: richtig reinigen, regelmäßig.
Das bedeutet konkret: Kein Hemd, kein Taschentuch, kein Küchenkrepp. Stattdessen eine Reinigungslösung, die auf Brillengläser und ihre Beschichtungen abgestimmt ist — und ein saugfähiges Tuch, das frei von Schmutzpartikeln ist. Wie die Reihenfolge im Detail aussieht, steht im Artikel Brille richtig reinigen. Warum gerade Kleidung dafür wenig geeignet ist, erklärt Warum du deine Brille nicht am T-Shirt reinigen solltest.
Genau dafür haben wir den EYESHAKER entwickelt. Aus über 25 Jahren Optometrie-Familientradition wollten wir ein Reinigungssystem schaffen, das für Gläser, Fassung, Nasenpads und alle Stellen funktioniert, die ein Tuch nicht erreicht. Ganz ohne Strom.
Shake it.
